Denkmodell · Fünf Module · Keine Finanzberatung

Nicht alles auf eine Karte setzen – als Prinzip fürs Berufsleben.

Yorbentix vermittelt die Grundidee der Risikostreuung anhand von Alltagsentscheidungen. Kein Finanzprodukt, keine Anlageberatung. Ein Denkmodell, das sich auf Karriere, Kundenstruktur, Einkommensquellen und Kompetenzen übertragen lässt.

Dieser Kurs ersetzt keine individuelle Finanz- oder Rechtsberatung.

Schreibtisch mit sortierten Karten, die unterschiedliche berufliche Lebensbereiche symbolisieren
Vier Bereiche im Blick: Karriere, Kunden, Einkommen, Kompetenzen
05 Module
mit Reflexion
Worum es geht

Ein Denkmodell aus dem Alltag, übertragen auf die Berufswelt

Wer sein Erspartes nicht in ein einziges Wertpapier steckt, kennt das Prinzip bereits: Verteilung reduziert Abhängigkeit von einem einzelnen Ausgang. Dieser Kurs überträgt diese Denkweise nicht auf Geldanlage, sondern auf berufliche Entscheidungen. Es geht um die Frage, wie viele "Körbe" jemand beruflich tatsächlich hat, und was passiert, wenn einer davon wegfällt.

Die Inhalte sind bewusst als Reflexionsangebot gestaltet, nicht als Handlungsanweisung. Niemand bekommt gesagt, was zu tun ist. Stattdessen liefert jedes Modul Fragen, Übungen und Denkanstöße, die eigenständig bearbeitet werden.

Kein Anlageprodukt, keine Finanzberatung, keine Erfolgszusage. Ein methodisches Werkzeug zum Selbstdenken.

Vier Bereiche, ein Prinzip

Das Grundprinzip der Streuung lässt sich auf verschiedene berufliche Dimensionen anwenden. Der Kurs behandelt vier davon ausführlich.

Karriere

Eine einzige Rolle, ein einziger Arbeitgeber, ein einziger Karrierepfad: Wie stabil ist das wirklich? Modul 2 untersucht Abhängigkeitsgrade und Rückfallebenen anhand konkreter Reflexionsfragen.

Kundenstruktur

Für Selbstständige und Freelancer: Was bedeutet es, wenn ein einzelner Auftraggeber den Großteil des Umsatzes ausmacht?

Einkommensquellen

Hauptgehalt, Nebentätigkeit, weitere Quellen: Modul 4 ordnet Einkommensarten und ihre gegenseitige Abhängigkeit.

Kompetenzportfolio

Tiefe versus Breite bei Fähigkeiten. Modul 5 hilft dabei, das eigene Kompetenzbündel sichtbar zu machen und Lücken realistisch einzuschätzen, ohne sie zu dramatisieren.

Kursaufbau

Fünf Module mit Reflexionsübungen

01

Das Prinzip verstehen

Der Einstieg erklärt die Grundidee der Streuung anhand einfacher Alltagsanalogien, etwa der bekannten Frage, warum man nicht alle Eier in einen Korb legt. Anschließend wird die Übertragung auf berufliche Zusammenhänge vorbereitet.

Reflexionsübung: Eine Bestandsaufnahme der eigenen aktuellen "Körbe" in Karriere, Kunden, Einkommen und Kompetenzen.

02

Karriere als Portfolio

Wie viele berufliche Rollen, Netzwerke oder Rückfalloptionen bestehen tatsächlich? Dieses Modul führt durch eine strukturierte Betrachtung der eigenen beruflichen Abhängigkeiten.

Reflexionsübung: Einschätzung, wie stark das eigene berufliche Fortkommen von einer einzigen Position oder einem einzigen Arbeitgeber abhängt.

03

Kundenstruktur und Auftragslage

Für Selbstständige besonders relevant: Wenn ein Auftraggeber den überwiegenden Teil des Umsatzes stellt, entsteht eine besondere Form der Abhängigkeit. Das Modul liefert eine Systematik zur Einschätzung dieser Struktur.

Reflexionsübung: Schätzung des Anteils des größten Auftraggebers am Gesamtumsatz der letzten zwölf Monate.

04

Einkommensquellen durchdenken

Neben dem Hauptgehalt gibt es häufig weitere, oft unbeachtete Einkommensbestandteile. Dieses Modul ordnet aktive und passive Anteile und stellt Fragen zur gegenseitigen Unabhängigkeit dieser Quellen.

Reflexionsübung: Auflistung aller Einkommensquellen der letzten zwölf Monate samt grober Gewichtung.

05

Kompetenzportfolio

Fähigkeiten lassen sich ebenfalls als Portfolio betrachten. Das letzte Modul untersucht, wie breit oder wie spezialisiert das eigene Kompetenzbündel aufgestellt ist und was das für die Anpassungsfähigkeit bedeutet.

Reflexionsübung: Eine einfache Matrix aus Kernkompetenzen, Nebenkompetenzen und Kompetenzen in Entwicklung.

Aufgeschlagenes Notizbuch mit handschriftlichen Reflexionsnotizen neben einer Tasse auf einem Holztisch

Warum Reflexion statt Empfehlung

Die Module enthalten keine Handlungsempfehlungen und keine Bewertung der eigenen Situation. Stattdessen strukturieren sie das eigene Nachdenken durch offene Fragen, Einschätzungsskalen und einfache Kartierungsübungen. Jede Übung kann schriftlich, digital oder gedanklich bearbeitet werden, im eigenen Tempo und ohne Auswertung durch Dritte.

Zur Reflexionsmethode
Zwei Personen sortieren gemeinsam Karten mit Kompetenzbegriffen auf einem Tisch
Für wen der Kurs gedacht ist

Angestellte, Selbstständige und alle dazwischen

Der Kurs richtet sich an Menschen, die ihre berufliche Situation strukturiert betrachten möchten, unabhängig davon, ob sie angestellt, selbstständig oder in einer Mischform tätig sind. Er eignet sich ebenso für Personen in beruflicher Umbruchphase wie für jene, die ihre aktuelle Aufstellung einfach einmal von außen betrachten wollen.

  • Angestellte mit einer einzigen Haupttätigkeit
  • Selbstständige mit wenigen großen Auftraggebern
  • Berufstätige in einer Umorientierungsphase
  • Führungskräfte, die Teamstrukturen reflektieren möchten
Erreichbarkeit

Fragen zum Kurs

Für organisatorische Fragen zum Kursaufbau, zu den Modulen oder zur Reflexionsmethode steht folgender Kontaktweg zur Verfügung.

Telefon

+49 521 1639090

Standort

De-Saint-Exupéry-Straße 10
60549 Frankfurt am Main

Einen ersten Eindruck gewinnen

Ein Ausschnitt aus Modul 1 steht als Probe zur Verfügung, um Aufbau, Ton und Umfang der Reflexionsübungen kennenzulernen, bevor eine Entscheidung getroffen wird.

Zur Probe