Wie die Reflexionsübungen aufgebaut sind
Jedes der fünf Module folgt derselben methodischen Grundstruktur: Erklärung, Beispiel, offene Frage, Selbsteinschätzung. Diese Seite beschreibt die dahinterliegende Logik, unabhängig vom konkreten Modulinhalt.
Vier wiederkehrende Übungsformen
Statt in jedem Modul neue Formate einzuführen, arbeitet der Kurs mit vier wiederkehrenden Übungstypen. Das erleichtert die Anwendung und macht die Ergebnisse über die Module hinweg vergleichbar.
Bestandsaufnahme
Eine einfache Liste der aktuellen Situation, etwa aller Einkommensquellen oder aller Kernkompetenzen, ohne Wertung.
Skalierte Einschätzung
Eine grobe, selbst gewählte Einschätzung auf einer einfachen Skala, etwa zur Abhängigkeit von einem einzelnen Auftraggeber.
Kartierungsübung
Eine visuelle Anordnung von Elementen, etwa Kompetenzen nach Tiefe und Breite, zur besseren Übersicht.
Konsequenzfrage
Eine offene Frage danach, was konkret geschehen würde, wenn ein bestimmter Bereich morgen wegfiele.
Leitprinzipien der Methode
Die Übungen wurden entlang weniger, aber konsequent eingehaltener Grundsätze entwickelt.
- Keine Bewertung von außen. Es gibt keine "richtigen" oder "falschen" Ergebnisse, nur individuelle Antworten.
- Kein Finanzbezug. Übungen beziehen sich ausschließlich auf berufliche Struktur, nicht auf Kapitalanlage.
- Eigenes Tempo. Module können in beliebiger Reihenfolge und Geschwindigkeit bearbeitet werden.
- Wiederholbarkeit. Übungen lassen sich nach Monaten erneut durchführen, um Veränderungen sichtbar zu machen.
- Schriftlichkeit. Notizen fördern nachweislich klareres Denken als rein gedankliche Reflexion.
Diese Methodik dient ausschließlich der beruflichen Selbstreflexion. Sie ersetzt keine psychologische Beratung, keine Karriereberatung im rechtlichen Sinn und keine Finanz- oder Anlageberatung.